16. November 2007 19.00 Uhr, in ganz Laufen ist es ruhig. Ganz Laufen? Nein, in einem roten Gebäude auf einer Anhöhe sammlen sich langsam junge Leute an. Ganz leise fängt es an, doch bald ist es mit der Ruhe zu Ende. Um 19.00 treffe ich, Alexander, im Schulhaus ein. In der linken Hand eine Tasche, einen Liegestuhl in der anderen. Man trifft sich im Lichthof und die Arbeit beginnt. Die Einrichtung der diversen Zimmer. Doch wir sind nicht die einzigen im Schulhaus. Ein Elternabend findet statt. Am Vorabend des wichtigen Tage? Wir sind skeptisch, einige Vermuten eine Verschwörung. Man soll uns stören, uns zeigen, das wir nicht alleine sind und eine Präsenz der Lehrerschaft markieren. Natürlich, wir stimmen darin überein, das dies der einzige Abend ist, an dem eine Veranstlltung der P4 möglich ist.
Wir wenden uns dem wesentlichen zu. Das Zimmer von Herr Meyer wird zuerwst bearbeitet, schade, das Morgen beinhae niemand darin Schule hat. Wir machen es trozdem. Die Pulte werden umgestellt, alles sollen zum Fenster schauen können, das geschmückt mit eingen unserer künstlerischen Arbeiten nun viel besser aussieht. Auf die Pulte kommen Sprüche und auch Aufgaben zum lösen. Der Möngi, wie wir den lieben Herr in der Ecke, der sich nie bewegt nie was sagt - im Grunde könnte man ihn als Schaufensterpuppe bezeichnen - nennen wird verunstalltet. es werden WC-Papierstreifen an die Decke gehängt und ein langes Klebeband zieht sich durch alle Tische hindurch und behindert das gehen. Der Hellraumprojektor wird in Folie eingewickelt. Als nächstes kümmert sich einige unserer Gruppe um das Zimmer von Herr Thomen. Hier werden die Tische in Form eines Fisches angeor

dnet und einige Sprüche aufgeschrieben. Viele weitere Zimmer erfahren ein schreckliches Schicksal. Ich berichte von den Schrecken, die ich mit eigenen Augen sah. Pulte die den Weg versperren. Pulte aufeinader gestellt. Den Lichtschalter unzugänglich gemacht. Ich werde hier am besten noch einige Fotos anbringen solabd ich diese habe. Das ganze Schulhaus wurde viel bunter. Herr Häners Zimmer 117 war von einer besonderen Verwüstung betroffen, die Pulte sind im Kreis so angeordnet, dass sie auf der einen Seite auf dem Boden stehen, auf der anderen Seite auf dem nächsten Pult. Das gleiche ist beim nächsten Pult der fall. Eine skurille Sache, die Konstruktion ist nicht so einfach wieder aufzulösen. Auch hier lässt sich vielleicht ein Foto auftreiben. Das Zimmer von Herrn Kaufman, im obersten Stock 201? wurde mit Ballonen gefüllt. Das ganze

erscheint nicht immer so wild und ohne Sinn. Man kann tatsächlich ein Konzept finden. Das Schulhaus wird zum Irrenhaus gemacht. Aus Einkauswägeli des Coops werden "Gääli Wäägeli" hergesttelt. Langsam kam die Sache zu einem Ende. Wir entfernten uns schliesslich aus dem Schulhaus, die Tasche und den Liegestuhl liess ich zurück. Gemütlich sassen wir bei einer Pizza noch kurz zusammen.
Doch dies war nur der Anfang eines wichtigen, massgebenden, umwerfenenden, einfach elephantösen Ereignisses. Der Lölidaag.
17. November 2007 morgen früh, es ist kalt. Doch wir nehmen das feierlich in Kauf (erst im warmen Schulhaus), den es gibt was zu feiern. Das neue Irrenhaus wurde eröffnet. Ein grosses Empfangskomite von Ärzten und Irren begrüsst die Schüler und Leher, diagnosziert Krankheiten und holt auch manchen mit dem gelben Wagen. Ich setzte mich schmunzelnd Sitze ich im Liegestuhl und beobachte das Geschehen. Ich trage das T-Shirt der Maturanden, Tigerpantoffeln und zur Krönung meinerselbst die sowjetische Offiziersmütze. Ich bin heute General. Ich weise faule P3-Kinder an sich zu schneller und zackiger zu bewegen und werde manchmal in einem gelben Wagen durch die Masse kutsc

hiert. Doch jetzt beonachte ich gearde den Eingang, von meinem Hauptquartier aus, dem Liegestuhl. Neben mir stehen Phillip und Dragen. Beide gekleidet wie die Protagonisten des Filmes "Clockwork Orange" als psychopatische Brutalos die jeden Verprügeln. Ich wende mich Borer zu, ganz in Schwarz wie immer, weise auf einige aufsässigen Goffen der P2 und sage bestimmt, wie man es von einem General gewöhnt ist: "Fass!" Borer knurrt und läuft, die P2ler fangen auch bald an zu laufen und verschwinden schnell von der Blickfläche. Es gibt im Schulhaus generel viel zu sehen. Duplotherapien werden angeboten. Man muss Häuser und Türme bauen. Krankheiten werden analysiert und ein freundlicher Arzt findet für jeden den idealen Selbstmord. Ich sollte mich von einen Hochhaus stürzen (wie auch die meisten anderen). Doch für einen sowjetischen General empfielt er eine Atombombe mitzunehmen. Nachdem es langsam ruhig wird, wandern wir durch das Schulhaus und besuchen verschiedene Schulzimmer. Es werden Urinproben und Tabletten verteilt. Die Lehrer werden häufig gefesselt. Herr Candreia macht den Afang. Herr Cassata folgt sogleich. Ih

n trifft ein härteres Los. Mit flotten Sprüchen setzt er sich zur wehr, doch am Ende landet er auf dem Stuhl. Und die Irre Tabea führt eine Ungwünschte, unangenehme und hörbar schmerzvolle Haarentfernug durch. Wir lassen den Herrn Casatte, geschockt und gefesselt zurück und verlassen das Schulzimmer.
Doch nun komme ich vorläufig zum Ende, doch keine Angst es wird eine Fortsetztung geben.
Alexander